Orale Nickelallergie? Symptome Diagnostik Therapie

von | Mrz 2, 2022 | Nickelallergie

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Die Nickelallergie gehört zur häufigsten Kontaktallergie weltweit. In Europa sind etwa 65 Million Menschen betroffen.

Die bekanntesten Symptome der Nickelallergie sind Reaktionen der Haut.

Relativ unbekannt ist die systemische Reaktion auf Nickel, auch als orale Nickelallergie bekannt. In diesem Beitrag erhältst du einen Überblick über die orale Nickelallergie einschließlich Symptomen, Diagnostik und den Therapiemöglichkeiten.

 

Meine Geschichte zur oralen Nickelallergie

Meine Geschichte zur oralen Nickelallergie

 

Was ist eine orale Nickelallergie?

 

Neben der Kontaktallergie auf Nickel gibt es die orale Nickelallergie.

Das ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die systemische Allergie auf Nickel im Körper.

Ich würde die orale Nickelallergie allerdings eher als eine Kontaktallergie auf nickelreiche Lebensmittel oder nickelhaltige Produkte im Verdauungstrakt beschreiben.

Das systemische Nickelallergiesyndrom, kurz SNAS, ist eine nickelallergische Reaktion im Körper. Diese kann durch oral aufgenommenes Nickel entstehen, aber auch, wen wir am oder im Körper nickelhaltige Metalle verbaut haben z. B. Implantate, Knochenschrauben und Endoprothesen, Zahnkronen oder auch Zahnklammern.

„Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“

Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern

(1871 – 1914)

 

Ich habe eine Nickelallergie! Reagiere ich automatisch oral oder systemisch auf Nickel? >>>Youtube-Video anschauen<<<

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Orale Nickelallergie Symptome Diagnostik Therapie

 

orale Nickelallergie Symptome Diagnostik Therapie

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Symptome der oralen Nickelallergie?

 

Folgende Symptome werden sehr häufig im Kontext mit einer Sensibilität auf Nickel von Betroffenen beschrieben:

  • Sodbrennen
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Aphten oder ein Brennen im Mundraum
  • metallischer Geschmack
  • Juckreiz, Rötung, Schwellung der Haut
  • Urtikaria
  • hämatogenes Kontaktekzem
  • Ekzeme z. B. das dishydrotisches Ekzem
  • Rosazea

 

Ursachen der oralen Nickelallergie

 

Im deutschsprachigen Raum ist leider kaum bekannt, dass es auch eine systemische Reaktion auf Nickel gibt, z. B. durch oral aufgenommenes Nickel.

Uns Betroffenen hilft es leider gar nicht weiter, wenn die orale Nickelreaktion als „Unsinn“ oder „das ist so selten, dass haben sie nicht“ ausgeschlossen wird!

Ich glaube, dass die orale Nickelallergie doch ein größeres Problem mittlerweile darstellt, als von Fachkräften im deutschsprachigen Raum angenommen wird.

Angeblich reagieren nur 10 % der Nickelkontaktallergiker auch systemisch auf Nickel.

Ich persönlich habe die Vermutung, dass die orale Reaktion auf Nickel auch Personen trifft, die gar keine Symptome der Haut aufweisen, wenn sie mit Nickel z. B. durch Schmuck in Kontakt kommen.

Die Schleimhaut des Verdauungstraktes hat die Aufgabe, Nährstoffe aufzunehmen. Auch Nickel gehört zu den Mikronährstoffen, was vielen Menschen gar nicht bewusst ist.

Wir benötigen für verschiedene Stoffwechselprozesse das Spurenelement Nickel.

In den letzten 30 Jahren ist unsere Ernährung auf gesund ausgerichtet. Vollwertkost oder der vegane Lifestyle enthalten deutlich mehr Nickel als Weißbrot und Mischkost.

Seit ein paar Jahren verzichten wir der Umwelt zuliebe auf Plastik und trinken unser Trinkwasser unterwegs aus Edelstahlkannen. Ich tue das nicht, denn ich mag einfach den metallischen Geschmack des Wassers nicht. Warum wohl?

Für Schmuck gibt es seit vielen Jahren glücklicherweise Begrenzungen der Mengen an Nickel, sodass eine Sensibilisierung mit Nickel oder auch die Reaktion auf Nickel verhindert werden soll.

Wenn jedoch die Menge an oralem Nickel durch unsere ökologische Lebensweise drastisch zugenommen hat, warum soll es dann nicht möglich sein, mit dem sensiblen Organ Schleimhaut auf Nickel zu reagieren?

Wir können aber mit Nickel über viele weitere Wege in Kontakt kommen über die Luft durch Abgase.

Raum einer weiß, dass auch Zigaretten Nickel enthalten und betroffen können sogar Passivraucher sein. Ich bin so glücklich über das eingeführte Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen.

Eine weitere systemische Kontaktmöglichkeit mit Nickel können Tattoos sein. Dabei kann einmal in den Farben direkt Nickel enthalten sein, aber auch beim Tätowieren direkt kann durch die Farben und die Nadel Nickel als Abrieb unter die Haut gelangen.

Ich persönlich glaube daher, dass die Dunkelziffer durch die ansteigenden Nickelbelastungen in unserem Alltag noch deutlich höher geworden ist und Menschen systemisch und oral auf Nickel reagieren könnten!

 

Mögliche Belastungsquellen durch orale und systemische Nickelaufnahme:

  • vollwertige Ernährung (Vollkornprodukte)
  • Lifestyles wie vegan und glutenfrei
  • Plastikfrei Leben und als Alternative Edelstahl
  • Tattoos und Piercings
  • Rauchen, auch E-Zigaretten
  • Umweltbelastungen durch Abgase und Tätigkeiten in der Industrie z. B. als Schweißer*in
  • Implantate aus Metall z. B. Knochenschrauben, Zahnersatzimplantate

 

Symptome wie Reizdarm, Histaminintoleranz, die auch bei einer systemischen und oralen Nickelallergie auftreten können, sind heutzutage bekannter und oft kennt eine Person die Ursache dieser gesundheitlichen Einschränkungen gar nicht.

Es gibt sogar Untersuchungen, die zeigen, dass eine Laktoseintoleranz durch eine orale Nickelallergie bedingt sein kann.

Bei Weizen- und Glutensensitivität wird ebenfalls eine orale Reaktion auf Nickel vermutet.

Ich dachte selbst viele Jahre, dass ich kein Gluten vertragen würde, weil ich das „gesunde“ Vollkornbrot nicht vertrug, nicht mal die glutenfreien Haferflocken gingen. Das beides sehr stark nickelhaltig ist und dass die orale Nickelallergie meine Magen-Darm-Symptome auslöste, wurde mir erst so richtig nach der Diagnose klar.

Sehr gern werden Symptome durch die orale Nickelallergie auf die Psyche oder Stress geschoben, wenn bei den klassischen Untersuchungen nichts herauskommt.

Aber wird Nickel vom Darm aufgenommen und wandert in unseren Körper durch die Blutbahn, können Ekzeme auch ohne Kontakt zu Nickel wie Schmuck etc. wieder aufflammen.

Hast du das Gefühl, das nickelreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Haferflocken, Pseudogetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Kerne und Samen, Tee, Kaffee, Kräuter und Gewürze dir nicht guttun?

>>Hier<<< bekommst du einen Einblick in meinen Irrweg zur Diagnose orale Nickelallergie.

 

Diagnostik der (oralen) Nickelallergie?

 

Eine systemische und orale Nickelallergie zu diagnostizieren ist leider gar nicht so einfach. Falsch positive oder auch falsch negative Ergebnisse können je nach Art der Testung herauskommen.

An dieser Stelle kann ich dir keine Empfehlung geben, welcher Test sinnvoll für dich ist. Das kannst du nur mit deinem Arzt besprechen.

Ich möchte dir hier gern einmal die Möglichkeiten von Tests im deutschsprachigen Raum und meine persönlichen Erfahrungen aufzeigen.

Wenn du pragmatisch an die Sache herangehen möchtest, dann frag dich einmal, ob du jemals Probleme mit Schmuck oder dem Kontakt mit Metallen auf der Haut hattest?

Verträgst du Ohrringe, Ketten deine Uhr? Das ist natürlich noch keine endgültige Diagnose, denn wenn der Schmuck die Grenzwerte einhält, kannst du ihn sogar oft als Nickelallergiker*in vertragen.

Ich hatte mir mal in Ägypten Schmuck gekauft und furchtbar heftig darauf reagiert.

In der EU gibt es einheitliche Richtlinien bei Schmuck außerhalb von Europa können die Nickelwerte im Schmuck höher sein und dann zu Reaktionen führen. Da kommen aber auch noch die Faktoren Tragedauer und Temperatur hinzu.

Im Winter vertrage ich Schmuck ziemlich gut, bis auf Ohrringe, die vertrage ich nie richtig gut, selbst mit eingehaltenen Grenzwerten nicht. Da mag daran liegen, dass die Haut am Ohrläppchen sehr empfindlich ist.

Im Sommer, in der Sauna oder auch beim Sport bekomme ich durch den Schweiß Probleme mit Uhren und Ketten.

Denn Schweiß kann die Nickelionen aus dem Schmuck herauslösen und dann die allergische Reaktion auslösen. Es kann zu einer Rötung, Schwellung und ziemlich fiesem Juckreiz kommen.

 

Wie schaut es bei der oralen Reaktion auf Nickel aus?

Wenn du die orale Aufnahme von Nickel über einen gewissen Zeitraum deutlich reduzierst und du merkst durch die nickelarme Ernährung und Lebensweise, eine deutliche Besserung deiner Beschwerden und dann durch eine Exposition mit nickelreichen Lebensmitteln oder auch Gegenständen wie Kochtöpfe werden deine Symptome wieder stärker, dann hast du theoretisch schon ein Ergebnis, ob du oral auf Nickel sensibel reagierst.

Der Hautarzt wird dir bei der Frage nach einem Allergietest auf Nickel zuerst einen Hauttest vorschlagen. Sollte dieser auf Nickel positiv auffällig sein, kann eine Provokation mit oraler Nickelsulfat-Gabe eine orale Reaktion bestätigen. Allerdings wird dieser Test in der Regel stationär in einer Fachklinik für Dermatologie durchgeführt.

Wenn du deinen Zahnarzt oder einen Arzt für Umweltmedizin nach einem Test für die Nickelallergie fragst, dann werden sie dir wahrscheinlich einen Bluttest empfehlen, den du in der Regel selbst zahlen musst.

Dieser Bluttest der Lymphozytentransformationstest (LTT) ist leider noch nicht so anerkannt.

Es war für mich nicht so einfach, die Nickelallergie testen zu lassen. Je nachdem, welche Mediziner*in du fragst, kann es unterschiedliche Auskünfte geben.

Manche Ärzte kennen aber nicht einmal die systemische Reaktion auf Nickel, die in den Fachbüchern synonym als orale Nickelallergie in begrenztem Umfang vorkommt.

In einem Fachkrankenhaus für Dermatologie wurde mir 2016 von einem Epikutantest auf der Haut abgeraten, denn dieser könne die bestehende Allergie verstärken oder auch erst auslösen. Von der Blutuntersuchung auf eine Nickelallergie wurde dort allerdings nichts gehalten.

Meine Dermatologin erkannte die Blutuntersuchung, die mein Zahnarzt dann durchgeführt hatte, aber problemlos an und sagte mir, das sei doch mittlerweile der „Goldstandard“.

So unterschiedlich ist das leider bei der Diagnostik der Nickelallergie.

Wie ich bereits erwähnte, es ist leider nicht so einfach mit der Nickelallergietestung. Grundsätzlich solltest du die Testmöglichkeiten immer mit deinem behandelnden Arzt oder Ärztin besprechen. Ihr solltet genau abwägen, welcher Test für dich sinnvoll ist.

Leider bieten auch nicht alle Fachärzte und -ärztinnen jede Testvariante an. Aber es gibt da ganz unkomplizierte Möglichkeiten, die du allerdings selbst bezahlen musst.

 

Im Folgenden möchte ich dir die Testvarianten einzeln vorstellen.

Denn grundsätzlich ist es schon wichtig zu wissen, ob eine Sensibilität oder Allergie auf Nickel vorliegt, damit im Falle von nickelhaltigen Materialien, die mit dem Körper in Kontakt kommen, durch nickelfreie Materialien ausgetauscht werden können.

Vor allem in der Zahnheilkunde werden viele nickelhaltige Materialien verwendet und du kannst dir eine jahrelange kostenintensive Odyssee ersparen, wenn du vorher schon weißt, dass Nickel als Material für dich ausscheiden.

Mittlerweile gibt es alle Ersatzmaterialien für Kronen und Implantate aus Keramik. Die ich selbst als deutlich verträglicher empfinde.

Wenn du intensiver in den nickelarmen Lebensstil einsteigen möchtest, denn das Thema ist nicht mit ein paar Zeilen abgehandelt, kann ich dir meinen Onlinekurs, den Nickel-Guide empfehlen. Diesen habe ich als Betroffene entwickelt und darin alle wesentlichen Informationen zum nickelarmen Lebensstil zusammengestellt.

>>>Hier<<< findest du den Link zum Kurs.

 

Der Epikutantest zur Testung der Kontaktallergie auf Nickel

 

Mit dem Epikutantest kann nach genereller Meinung der Schulmedizin nur eine Nickelkontaktallergie getestet werden.

Dieser Test wird in der Regel von einem Dermatologen durchgeführt und von der Krankenkasse bezahlt.

Der Epikutantest, auch Patch-Test genannt, ist ein Provokationstest auf der Haut.

Es wird eine Probe mit nickelhaltigem Metall und einem Pflaster am Rücken aufgeklebt. Dieses verbleibt für ca. 48 Stunden dort. Nach dem Entfernen des Pflasters wird erstmalig die Reaktion abgelesen. Dasselbe passiert nach 36 Stunden und ggf. weiteren Tagen.

Da die Nickelallergie zum Typ Spätreaktion gehört, kann eine Reaktion auch erst nach Tagen erfolgen.

 

Der orale Provokationstest mit Nickelsulfat zur Testung der oralen Nickelallergie

 

Die orale Provokation erfolgt in der Regel erst nach einem positiven Hauttest und einem begründeten Verdacht.

Bei der Provokationstestung wird eine spezielle nickelhaltige Lösung (Nickelsulfat) oral eingenommen.

Da es hierbei zu schweren allergischen Reaktionen kommen kann, wird diese Testmöglichkeit vorsorglich stationär in speziellen Fachkliniken für Dermatologie durchgeführt.

Mit diesem Test kann vor allem eine systemische Reaktion auf Nickel getestet werden, also die umgangssprachliche orale Nickelallergie.

 

Der Lymphozytentransformationstest (LTT) zur Testung der Kontaktallergie auf Nickel und der systemischen (oralen) Nickelallergie

 

Eine sehr schonende Methode, um eine systemische Nickelallergie zu testen, ist der Lymphozytentransformationstest, kurz LTT.
Das ist ein Bluttest zum Nachweis antigen-spezifischer T-Lymphozyten. Da bei der Nickelallergie als Typ IV Allergie an der Autoimmunreaktion die T-Lymphozyten beteiligt sind.
 
Der MELISA (memory lymphocyte immunostimulation assay) ist eine patentierte Variante des Lymphozytentransformationstests und wurde von Dr. Vera Stejskal entwickelt.
 
Dieser Test kann bei jedem Arzt durchgeführt werden. Grundsätzlich wird nur eine Blutprobe benötigt, die an das entsprechende Labor (per Kurier oder Express-Versand) geschickt wird.
 
Aktuell kenne ich folgende Labore, die in Deutschland den Melisa LTT anbieten:
 
Das Labor InVitaLab in Neuss bei Düsseldorf
 
Der Melisa auf Nickel kann bei entsprechender Indikation wie Verdacht auf Nickelallergie von der Krankenkasse übernommen werden.
Dafür muss dein Arzt ein Muster 10 Schein für Laboratoriumsmedizin ausfüllen und der Probe beilegen, ansonsten bekommst du vom Labor eine private Rechnung.
Du kannst dir von einem Labor, welche den Melisa Test anbieten, die Materialien zusenden lassen und deinen Arzt bitten, dir Blut abzunehmen. Die Probe kannst du dann selbst per Post so schnell wie möglich an das Labor senden.
Am besten, du telefonierst vorab mit dem Labor und stimmst dich mit ihnen und deinem Arzt ab, wann die Laborprobe versandt werden sollte.
Auch Zahnärzte bieten diesen Test bei Verdacht auf Unverträglichkeiten von Zahnfüllmaterialien und -kronen an.
 
Wenn dieser LTT kein Melisa-LTT ist, dann ist er eine Eigenleistung und wird in der Regel von den Krankenkassen nicht bezahlt.
 
Das Labor IMD in Berlin/Potsdam bietet neben Nickel noch weitere Metalle und Stoffe an.
 
Warum wird der Bluttest denn nun aber nicht als Diagnosetechnik der ersten Wahl genutzt?
Ein Bluttest ist grundsätzlich fehleranfällig.
 
Das Problem beim LTT ist, dass er wohl zu falsch positiven oder auch negativen Ergebnissen führen kann, da der LTT, bis auf den Melisa-Test nicht standardisiert ist.
 
Genauer nachlesen kannst du das in den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zum Lymphozytentransformationstest.
 
Das Robert Koch-Institut lehnt diesen Test aber nicht komplett ab. Er wird unter Vorbehalt empfohlen. Sollte der Test positiv sein, bedeutet es nicht, dass klinische Symptome auftreten müssen. Deswegen ist die Nickel-Diät im Anschluss wichtig, um zu schauen, ob sich die Symptomatik unter dem nickelarmen Lebensstil verbessert.
Wichtig sei wohl, dass zum Testzeitpunkt kein Cortison eingenommen werden darf und auch seit einer Woche kein Antihistaminikum!
Die Empfehlungen sind da aber wohl von Labor zu Labor unterschiedlich.
Besprich bitte genau mit deinem Labor, wie du dich verhalten sollst, damit die Blutprobe gut ausgewertet werden kann.

Solltest du noch Fragen haben, ob du oral auf Nickel reagierst, habe ich dir >>>hier<<< ein paar Fragen zusammengestellt, die dir dabei helfen können, eine Antwort zu finden.

 

Mein Weg zur Diagnose: orale Nickelallergie Symptome Diagnostik Therapie

Mein Weg zur Diagnose: orale Nickelallergie Symptome Diagnostik Therapie

 

Therapie der Nickelallergie

Nickelkontakte reduzieren!

Die Therapie der Nickelallergie ist eigentlich ganz einfach! Vermeide nickelreiche Dinge.

Aber so einfach ist es dann leider doch nicht, denn der nickelarme Lifestyle ist doch ziemlich komplex.

Komplett „nickelfrei“ zu leben ist nicht möglich und glücklicherweise auch nicht notwendig, denn wir benötigen Nickel als Spurenelement für unseren Körper.

Ist die orale Nickelallergie heilbar? Systemisches Nickelallergiesyndrom SNAS >>>YouTube-Video anschauen<<<

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Finde deinen Mittelweg!

Jeder muss für sich seine individuelle Menge der Verträglichkeit testen.

Nach der Diagnose half mir eine achtwöchige strenge Nickel-Karenz.

Da es mir schnell deutlich besser ging und sich viele Symptome vor allem die Histaminintoleranz verbesserten, wurde ich wieder etwas mutiger und testete mich an meine verträglichen Nickelgrenzwerte heran.

In den letzten Jahren, seit meiner Diagnose 2017 habe ich so viel dazu gelernt.

Die Verträglichkeit von Nickel wird durch viele weitere Faktoren beeinflusst z. B. Mikronährstoffversorgung, Schwangerschaft und Stillzeit, Ungleichgewicht im Magen-Darm-Trakt, Stress und weitere Allergien.

Ich habe mich intensiv in das Thema eingearbeitet, unzählige wissenschaftliche Studien und Untersuchungen gelesen und mein Wissen in einem Onlinekurs verpackt und berate seit 2020 als Gesundheitscoach Menschen dabei auf ihrem Weg zum nickelarmen Lebensstil.

Mehr Informationen zum Nickel-Guide findest du >>>hier<<<

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Hast du eine Frage, stell sie gern in den Kommentaren

Herzliche Grüße

Ulrike

 

Quellen:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/130250/Portal-Informationen-fuer-Nickelallergiker

Falagiani, P., Gioacchino, M.D., Ricciardi, L., Minciullo, P.L., Saitta, S., Carní, A., Santoro, G., Gangemi, S., Minelli, M., Bozzetti, M.P., Massari, S., Mauro, S., & Schiavino, D. (2008). Systemic nickel allergy syndrome ( SNAS ) : A review. https://www.maurominelli.it/wp-content/uploads/2017/11/Systemic-nickel-allergy-syndrome-SNAS.pdf

https://www.awmf.org/fileadmin/user_upload/Leitlinien/013_D_Dermatologische_Ges/013-018imp_S3_Durchfuehrung-Epikutantest-Kontaktallergene-Arzneimittel_2019-05.pdf

https://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/zahnmedizin/allergien-und-unvertraeglichkeiten/lymphozytentransformationstest-ltt

https://dkg.ivdk.org/melisa.html

Diagnostische Relevanz des Lmphozytentransformationstestes in der Umweltmedizin Mitteilung der Kommission„Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“ am Robert Koch-Institut (RKI) Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 2002 · 45:745–749 DOI 10.1007/s00103-002-0469-1

„Qualitätssicherung beim Lymphozytentransformationstest“ – Addendum zum LTT-Papier der RKI-Kommission„Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“ Mitteilung der Kommission„Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“ Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 2008 · 51:1070–1076 DOI 10.1007/s00103-008-0641-3

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Ulrike Werschke

Als Coach für Gesundheit und ganzheitliche Ernährungsberaterin unterstütze ich dich gern bei einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung auch mit Allergien und Intoleranzen.

Seit meiner Diagnose 2017 blogge ich über mein Spezialthema die orale Nickelallergie vor allem im Kontext mit weiteren Unverträglichkeiten und Erkrankungen

Nach etlichen Jahren mit unerklärlichen Symptomen habe ich es selbst geschafft, hinter die Ursache meiner Histaminintoleranz zu kommen.

Neben der systemischen Nickelallergie habe ich noch weitere Unverträglichkeiten auf Mais, Kartoffeln, Sellerie u. a. (Typ 1 Allergien), Fruktose und diverse Kreuzallergien

Dabei half mir sehr, ein Ernährungs- und Beschwerdetagebuch zu führen.

Als „Nickel-Expertin“ kann ich dich bei deinem Start in den nickelarmen Lebensstil begleiten. Mir sind dabei eine gesunde Ernährung und vor allem eine schadstoffarme Lebensweise sehr wichtig.

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Gern unterstütze ich dich zusätzlich auch im Einzelcoaching im Kontext weiterer Unverträglichkeiten. Bei Bedarf schreib mir gern eine E-Mail an info@nickelarm-leben.de wenn du individuelle Beratung benötigst.

Mein Beratungsansatz ist ganzheitlich orientiert. Ich möchte dich gern dabei unterstützen, wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen und wieder Lust am Essen und Freude am Kochen zu bekommen.

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